Einbau einer neuen Tür im Foyer des Neuen Rathauses für 5.000 Euro

Besser zum Ratssaal kommen

Die Stadt Dormagen will im nächsten Jahr 5.000 Euro ausgeben, um die Zugangssituation zum Ratssaal im Anbau an das Neue Rathaus repräsentativer zu gestalten. Das ist kein April-Scherz.
 Im Betriebsausschuss des städtischen Eigenbetriebs wurde dies am vergangenen Mittwochabend einstimmig beschlossen. Hintergrund: Seit dem Auszug des Kundenzentrums der energieversorgung dormagen (evd) aus dem Neuen Rathaus befinden sich dort Büros der Stadtverwaltung. Der Ratssaal in der dritten Etage ist durch einen Seiteneingang via Aufzug erreichbar. Nach dem Umbau soll der Zugang über das ehemalige evd-Foyer erfolgen. Dafür muss eine 2,20 Meter hohe Türanlage eingebaut werden – in Richtung des Aufzuges befindet sich derzeit noch eine Mauer. Die neue Tür muss den Brandschutzvorschriften genügen. „Die Idee kommt gut. Das kann man so machen. Der Stadtrat ist der Mittelpunkt der Demokratie in Dormagen“, betonte Detlev Zenk (SPD) im Ausschuss. Er regte an, im Foyer zusätzlich einen digitalen Monitor zu installieren, um dort jeweils aktuell anzuzeigen, welche Sitzungen der städtischen Gremien im Ratssaal anstehen. Die Verwaltung sagte zu, die baulichen Voraussetzungen dafür zu prüfen und das Ergebnis in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses vorzustellen. „Für die Technik ist aber die EVD zuständig“, sagte Dezernentin Tanja Gaspers. Die Kosten könnten also noch weiter steigen. -Oliver Baum

SCHAUFENSTER-Artikel vom 2. Dezember 2017